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dieblaue24 Kommentar Ecke

Dieses Thema im Forum "DieBlaue24 - die Homepage" wurde erstellt von IMMORTAL1860, 8. März 2018.

  1. IMMORTAL1860

    IMMORTAL1860 Moderator
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    In der dieblaue24 Kommentar Ecke, wollen wir Euch die Möglichkeit geben, von Usern verfasste Beiträge aus dem Kommentarbereich auf dieblaue24, die Euch besonders gefallen haben und für die "Nachwelt" erhalten bleiben müssen, zu posten und Euch darüber auszutauschen.

    Ziel ist es, das gute Beiträge im Tagesgeschäft, durch das Erscheinen von neuen Artikel, nicht verloren gehen, übersehen werden oder erst durch langes Scrollen wieder auffindbar sind.

    Gerne dürft Ihr auch die jeweilige Diskussion hier in den Thread verlagern und weiterführen.
    Sollte ein Beitrag einen hohen Post Traffic haben, stellen wir Euch gerne, einen eigenen Thread zu dem jeweiligen Thema zur Verfügung, um die Übersicht zu wahren und ein schnelles finden, ohne großen Klick und Scrollaufwand, zu ermöglichen.
     
  2. bla1860

    bla1860 Junglöwe

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    Find ich ja an sich ne gar nicht so schlechte Idee.

    Aber hier auf der Seite warn die letzten mindestens 5 Beiträge von Dir, und zum einen bist Du Moderator, zum anderen waren diese Beiträge allesamt rein informeller Kultur (Aufstellung, PK, Tabellensituation der anderen Ligen, Erstellen dieses Threads, etc.).

    Sprich der letzte Beitrag mit Diskussionsinhalt ist auf dieser Seite schon über ne Woche her (mindestens).

    Ich weiß daher nicht unbedingt ob der Thread sooo viel Sinn macht, ohne mich da groß einmischen zu wollen.

    Generell sinds doch im großen und ganzen hier eigentlich nur noch Beiträge "informeller Natur" von hauptsächlich Dir, ab und an Snoopy und hin und wieder ICFPFALZ und mir wenns um die RL Südwest bzw RL Nordost geht.

    Wird euch alles bewusst sein, aber dass der Thread hier wirklich genutzt wird und Diskussionen entstehen wage ich (leider) eher zu bezweifeln.
     
  3. ICFPFALZ

    ICFPFALZ Löwe

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    Im Blog schaffe ich kaum noch 10 Posts am Stück zu lesen. Entweder steht in jeden 2ten Kommentar "oh mei" oder es geht hin und her mit Beleidigungen. Ein guter Beitrag da heraus zu finden wäre eine Kunst.
     
    #3 ICFPFALZ, 9. März 2018
    Zuletzt bearbeitet: 9. März 2018
  4. ICFPFALZ

    ICFPFALZ Löwe

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    @Mod @IMMORTAL1860
    Der Thread neue Verwaltungsräte *
    Erzählt mir niemand das ist Diskussion.
    Der Verein ist entzweit und so wird es bleiben egal wie die Wahlen ausgehen.
    Da hilft auch kein sportlicher Aufstieg.
    Was nun?
    60 und HI, das ist hier so wie wenn man auf den Bolzplatz kommt und muss sich für eine Mannschaft entscheiden. Auf der einen Seite stehen die Himbeertonis die Lieder singen und Wunderkerzen brennen aber kein Geld für Fußballschuhe haben und daher in Sandalen spielen und die alten Trikots auftragen. Oder auf der anderen Seite die Turnbeutelträger die zwar alle die neuesten Trikots von Real Madrid anhaben dafür aber mit teueren Skistiefeln kicken weil keine Ahnung von Fussball vorhanden ist um sich daher ständig über den Tisch ziehen lassen.

    :pointup:Da wartet man vielleicht doch lieber weiter auf die Truppe mit den neuen Trikots und den richtigen Schuhen. :sunglasses:
     
  5. bla1860

    bla1860 Junglöwe

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    Ich frag mich halt- und da nehme ich mich in keinster Weise aus, im Gegenteil komm ich ja durch mich selbst auf den Punkt -zum einen ob da wirklich noch ein Wille für ein "miteinander" und eine Einigung ist, und zum anderen ob es wirklich so schlimm ist dass der Verein so extrem gespalten ist.

    Auf der einen Seite ist das natürlich scheiße.
    Auf der anderen Seite gehts mir zumindest so, dass man so weit von der anderen Seite entfernt ist, dass man eigentlich ohnehin keine Lust hat da gemeinsame Sache zu machen.
    Da gehts ja lange nicht mehr "nur" um Weg mit HI vs Weg ohne HI, eV vs KgaA usw.
    Da gehts ja wirklich in eigentlich jedem Punkt um so grundsätzliche Dinge, Einstellungen, Überzeugungen, nur noch darum dem anderen ans Bein zu pissen, um Schadenfreude, um Dinge die weit unter der Gürteillinie sind etc pp..

    Ich frag mich da teilweise schon obs nicht vlt auf ne komische Art sogar ganz gut ist dass es so gekommen ist.

    Weil auch wenn db24 anonym ist und selbst im Internet nochmal nen Sonderstatus hat was "Dikussionskultur" angeht.. Da sind schon einige Leute dabei die mir so unfassbar unsympathisch sind dass ich es kaum in Worte fassen kann.
    Und da gehts halt dann kaum noch um 60 oder die eigentlichen Diskussionen.
    Sondern da gehts um Verhaltensweisen, um den Umgang untereinander, usw.

    Und vielleicht ist es ja dann echt nicht das schlechteste wenn man durch die ganze Entwicklung festgestellt hat, dass es halt einfach nicht zusammen geht.

    Ich mein damit jetzt auch nicht, dass ich mit allen "auf meiner Seite" im wahren Leben sicher best friend wäre, und alle von der "anderen Seite" sicher Arschlöcher sind mit denen ich niemals ein Bierchen trinken könnte.
    Das ist sicher nicht der Fall. Wieso sollte das auch so sein?

    Aber so ganz grundsätzlich sind da zwei Parteien die in nahezu jeder Thematik ne konträre Meinung haben.
    Und wieso dann diese "Zweckehe" machen wenn man sich ohnehin nicht leiden kann?

    Da ist es doch fast schon besser mit offenen Karten zu spielen.

    Is halt die Frage ob es dann nicht besser wäre wenn eine Seite geht.

    Aber das Problem ist, dass beide Seite für sich selbst den Anspruch und die Meinung haben dass ihre Vorstellung von 60 die "richtige" ist.
    Von daher muss es quasi ne Koexistenz geben. Aber man muss sich doch bei dieser Koexistenz nicht pseudomäßig auf ein "miteinander" verständigen wenn man jeden Punkt den es gibt grundsätzlich unterschiedlich sieht.
     
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  6. ICFPFALZ

    ICFPFALZ Löwe

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    @bla1860 zwar ein langer Kommentar aber sehr lesenswert. Er spiegelt genau auch unsere Sicht zur Lage.
    Darüber haben wir intern mal mehr oder weniger abgestimmt, was wäre wenn diese Entscheidung zu treffen wäre! Einstimmig pro Trennung. Wir sind Fußball Romantiker.
     
  7. bla1860

    bla1860 Junglöwe

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    Ich frag mich halt wie so eine Trennung aussehen könnte/sollte.

    Da gibt es eigentlich gar keine wirklich Möglichkeit, oder sieht das jemand anders?

    Wenn man jetzt mal den "db24 Klassiker" Profifußball vs Amateurfußball nimmt, dann hat man damit gleich 2 Probleme:

    1. Wollen die Leute die in die Kategorie "Amateurfußball" fallen würden ja auch alle zurück in den Profifußball und man würde ihnen daher nicht gerecht werden.

    2. Auch wenn es die Leute die in die Kategorie "Profifußball" gehören nach wie vor nicht wahrhaben wollen. Wir spielen momentan in keiner Profiliga und das kann man auch nicht einfach so herzaubern. Vor allem da für die meisten dieser Leute der "richtige" Profifußball ja ohnehin erst ab Liga 2 so langsam anfangen würde.
    Von daher gibt es diesen Punkt "Profifußball" momentan schlichtweg nicht.


    Und jetzt mal unabhängig von Profifußball vs Amateurfußball und sonstigen Konstrukten.
    Wie soll so eine Abspaltung oder Trennung denn überhaupt formell aussehen? Neugründung eines Vereins?
    Das müssten ja dann wieder die "Amateurfußball" Leute übernehmen. So a la Salzburg oder ManU.
    Aber wieso sollten genau die Leute die 24/7 für 60 Leben, dem Verein auf Schritt und Tritt folgen und unter der Woche nach Arbeit, Uni und Schule Choreos für 1860 München malen nen neuen Verein gründen?
    Jetzt nicht, dass ich das dann im Umkehrschluss von "den anderen" fordern würde. Die wollen das genau so wenig und die hängen auf ihre Art auch genau so am Verein 1860 München.

    Von daher.. wieso sollte sich da überhaupt einer wirklich abspalten?

    Das Problem ist ja nicht, dass eine Seite sich von 1860 München entfernt hätte oder den Verein nicht mehr lieben würde (so kitschig das auch klingen mag). Das Problem ist, dass die beiden Seiten einfach vollkommen unterschiedliche Vorstellungen von ihrem Idealbild und Idealzustand bzgl 1860 München haben.

    Aber das is wie wenn 2 Typen in eine Frau verliebt sind.

    Der eine sagt "Ich liebe deine Grübchen wenn du lächelst über alles"
    Der andere sagt "Ich liebe es mit dir Party zu machen und deinen Humor"

    Sind halt dann zwei unterschiedliche Dinge, dennoch wird keiner von beiden sagen "nö ich such mir jetzt ne andere".

    Also ihr merkt (ihr 2,3 die das lesen, mehr sinds hier ja nicht :wink: ), dass ich auch versuche halbwegs Verständnis für "die andere Seite" zu zeigen.

    Weil wenn ich ganz ehrlich bin gehts bei mir schon manchmal in Richtung "meine Seite liebt den Verein ehrlicher und nicht nur ein perfektes kommerziell und sportliche erfolgreiches Idealbild mit dem man sich irgendwie brüsten kann".

    Bzw ein "Ich liebe deine Grübchen" vs "Ich liebe es mit dir und deiner Kreditkarte die Maximiliansstraße entlang zu gehen und zu zeigen was ich für ein toller Hecht bin, weil ich ne reiche und schöne Frau habe".

    Naja ich philosophier grad ein wenig zu viel :wink:

    Grundfrage und Grundproblematik war, dass eine Trennung (egal wie sie aussieht) eigentlich nicht möglich ist.

    Bzw das einzige was so eine Trennung realistisch bringen könnte wäre vermutlich eine Insolvenz.

    Nur, dann wär die eine Seite halt komplett weg. Ohne Ersatz der noch ansatzweise was mit 60 München zu tun hat.

    Ich wäre auf der Seite die noch da ist. Trotzdem sehe ich das irgendwie nicht als Sinn der Sache an.

    Problem ist nur, dass ich mittlerweile nicht mehr an ne Lösung glaube die beide Seiten zumindest halbwegs zufrieden stellt.

    Bzw. Vielleicht ist es sogar echt so.. es müssten ALLE weg. Ismaik und der e.V. und dann komplett Resetknopf.
    Ist nicht wirklich meine Meinung, da ich den aktuellen e.V. auf dem richtigen Weg sehe und es für den wichtigeren Schritt halte, dass Ismaik geht. Aber vermutlich wäre ein "alle weg" die einzige kleine Möglichkeit die beiden Seiten vlt doch wieder einigermaßen zu einen.
     
    #7 bla1860, 13. März 2018
    Zuletzt bearbeitet: 13. März 2018
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  8. Michael Eder

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    Bla das was du schreibst liest sich ja eigentlich ganz gut aber das Problem ist, einerseits hat man eine Kapitalgesellschaft deren Anteile mehrheitlich nicht mehr beim e.V. sind und andererseits den e.V. der über 50 + 1 in letzter Instanz das sagen hat.
    So und nun hast du das Problem, dass du die Quadratur des Kreise hinbekommen musst nämlich beiden Seiten gerecht zu werden.
    Abgesehen von einer Insolvenz, hast du wenig bis gar keine Möglichkeiten um HI zum verkauf seiner Anteile zu Bewegen und genau diese Insolvenz kann er bis in alle Ewigkeit verhindern.
    Ich hätte es persönlich ja am liebsten gesehen, wenn sich Vereins- und Investorenseite gemeinsam nach dem Regensburg Debakel hingestellt hätten und dabei die Fehler die zweifelsfrei von beiden Seiten gemacht wurden, zugegeben hätten.
    So wie kann man das aktuelle Problem lösen?
    Ich glaube gar nicht, weil keine Seite von ihren aktuellen Standpunkt abweicht.
    HI wird auf den Fall von 50 + 1 warten oder er hofft, dass sich die Mehrheitsverhältnisse im e.V. ändern.
    Der e.V. hofft das der momentane Status möglichst lange erhalten bleibt.
    Das doofe daran ist, dass beide Seiten mit der Uneinigkeit der Fanlandschaft arbeiten, denn wer kann den e.V. eher an den Verhandlungstisch bringen?
    Die Fans des eigenen Lagers oder die Befürworter des Investorenmodells.
    Dies ist Umgekehrt genau das Selbe.
     
    #8 Michael Eder, 14. März 2018
    Zuletzt bearbeitet: 15. März 2018
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  9. IMMORTAL1860

    IMMORTAL1860 Moderator
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    Finde diesen Beitrag von Bla1860 richtig Klasse, weil obwohl er, aus meiner Sicht, auf der „Gegenüberliegenden Seite“ steht, er sich trotz seiner eigenen Meinung und Überzeugung, Gedanken um die andere Seite macht und dafür Verständnis und Toleranz aufbringt. Richtig stark, davon können sich viele eine Scheibe abschneiden.

    Ich wollte zwar eigentlich mit dem Thread nicht in diese Richtung, lass es jetzt aber vorerst mal so, darum sag ich kurz meine Meinung:

    Grundsätzlich dürftet ihr meine Meinung bezgl 50+1, e.V und Investor kennen, darum lass ich das weg und gehe speziell auf das Problem mit der gespalten Anhängerschaft kurz ein:

    Ich seh das eigentlich so wie Bla, ein verschwinden einer Seite, darf einfach nicht das Ziel sein bzw nicht passieren das wäre wohl der „Tod“ für 60, die Anhängerschaft hat diesen Klub immer ausgemacht, wobei ich das „verschwinden“ für relativ unreal halte, weil ich mein das man seinen Klub liebt unabhängig von gewissen Umständen.

    Eine Lösung für das Problem Gespaltenheit hab ich leider nicht im Angebot, glaub auch das sich es kaum auf einen Nenner bringen lassen wird, egal was passiert, es ist einfach menschlich, das jeder seine Überzeugung für richtig hält und das so vertritt und einfordert. Am ehesten evtl sehe ich auch die Möglichkeit bei e.V und Investor weg( auf die Personen bezogen), die aber halt auch sehr unrealistisch ist,weil die eine Seite wird und ist gewählt und die andere hält Aktien( die Mehrheit ) an der Fußballfirma und will nicht verkaufen, das sind Fakten die man nicht so einfach weg bekommt.
     
  10. bla1860

    bla1860 Junglöwe

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    Jo das ist leider eine sehr gute Beschreibung des Zustandes.
     
  11. ICFPFALZ

    ICFPFALZ Löwe

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    Da haut's ihr wieder die langen Kommentare raus:sunglasses:.
    Alles tapfer gelesen und festgestellt obwohl 2 Lager das Kernproblem ist aber allen klar. Ich würde noch die Möglichkeit einer 3ten Gruppe anmerken. Geht in Richtung @bla1860. Ein anderes Team mit neuem Investor und neuem e.V. zwar wohl Wunsch aber nicht gänzlich auszuschließen. Denke mir aber dass die aktuellen Strukturen mit HI und e.V da nicht mitspielen. " Ängstlich" betrachtet, der nächste Zug ist wohl ein "Schach matt" und zwar egal wer zuerst zieht.
     
  12. Tsvmarc

    Tsvmarc Kleinlöwe

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    Ich denke, das jeder Fan von 60 ob pro e.V ler oder pro Investor eigentlich doch nur das beste für den Verein will. Und das schlimme ist,
    das sich die beiden Lager am liebsten die Köpfe einschlagen würden. So weit darf es nicht kommen.
    Was ich aber anstoßen möchte ist ein Kommentar aus DB24 vom User Löwenkenner, der eine für mich wichtige Überlegung angestoßen hat.
    "wieder ein Mosaikstein mehr, wieso frisches Kapital in der BL benötigt wird. Das muss man sich einmal geben! Der BVB, ein Team mit weltweit den höchsten Zuschauerschnitt muss jedes Jahr seine besten Spieler an die internationale Konkurrenz abgeben, muss sich ständig mit jungen und bezahlbaren Talenten neu ausrichten, kann kaum Stärke und Geschlossenheit über 2 oder 3 Jahre aufbauen und wird dann von Salzburg aus der EL eliminiert! Das ist eine Katastrophe für den deutschen Fußball wenn sich nicht bald etwas ändert, denn die Entwicklungen sind erst der Anfang der Abwärtsspirale. Wer will, dass die Roten in den nächsten 10 Jahren neun- oder zehnmal in Folge Meister werden, muss für den Erhalt der 50+1 sein und ich bin das nicht, denn ich bin ein echter Löwenfan zu dessen Aufgabe es auch gehört, die Roten immer und überall zu bekämpfen und will, dass andere Vereine gegen dieses weltweit unsympathischsten Verein finanziell anstinken können!"
    Ich bin gegen 50+1 sehe aber die Gefahr der absoluten Herrschaft eines Investors siehe PSG, Chealsea und wie sie alle heißen.
    Eine Lösung habe ich nun nicht wirklich........
     
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  13. bla1860

    bla1860 Junglöwe

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    @Tsvmarc

    Das Problem ist halt, dass die beiden Gruppen "das beste" für den Verein komplett unterschiedlich definieren.
    Klar will jeder auf seine Art das beste für den Verein. Aber der Unterschied ist zu groß.

    Zu dem Beitrag vom Löwenkenner:

    1. Ich sag ganz offen, dass mich nicht sonderlich interessiert was jetzt für den deutschen Fußball "das beste" ist und was nicht. Ob Deutschland 3 oder 4 CL Plätze hat, ob die deutschen Verein in der CL in der Vorrunde rausfliegen oder weit kommen, ob sie in der EL früh scheitern oder nicht.. wieso sollte mich das groß interessieren? Das hat mit uns nichts zu tun und ich hab da keinen Nationalstolz der für mich sowas wichtig macht. Zudem kannste doch die CL ohnehin vergessen. Seit Jahren sind es 6 - 8 Vereine die die 4. Halbfinalisten stellen. Ernsthafte Titelchancen haben 4 - 5 Vereine. Und das wird auch kein Fall von 50+1 ändern. Genau so wenig wie 50+1 Schuld am diesjährigen Abschneiden der Dortmunder ist.

    2. Schließt bisschen an 1. an. 50+1 wird auch nicht (viel) an den Machtverhältnissen in Deutschland ändern. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Roten auch bei einem Fall von 50+1 weiterhin dominieren würden. Ich wüsste jetzt auch nicht wieso etwas anderes der Fall sein sollte. Dortmund wird nicht plötzlich nur weil 50+1 fällt von einem Tag auf den anderen mit Arsenal, Bayern, Real, Barca und Co mithalten können. Da wird der BVB auch nach einem Fall von 50+1 keine Chance haben. Wenn einer von den internationalen Big Playern ruft hast du wenn du nicht selbst zu den Big Playern gehörst keine Chance deine Leute zu halten. Und in diesen Kreis der Big Player kommst du nicht einfach so mal rein. Auch nicht ohne 50+1. Ich wüsste jetzt keinen Verein in Deutschland der durch den Fall von 50+1 eine ernsthafte Konkurrenz für die Roten werden könnte..

    3. Was der Löwenkenner da am Ende vonwegen "zu den Aufgaben eines echten Löwenfans gehört es Bayern überall zu bekämpfen" schreibt ist doch reißerischer und konstruierter *** (setze beliebiges Wort ein). Damit mein ich jetzt nicht dass ich das grundsätzlich komplett anders sehe. Nur wo hat das bitte was mit 50+1 zu tun? Wie gesagt, da würde auch ein Fall von dieser Regel nichts dran ändern.
    Btw ist der Löwenkenner auch einer der ersten der sich darüber aufregt wenn man bei dem "Bekämpfen" der Roten dann wirklich Konsequenz zeigt.
    Wie viele Diskussionen hab ich bitte schon wegen klarer Abgrenzung zu Rot geführt?
    Also Dinge wie eben keinen ehemaligen bei jedem Ballkontakt gefeierten Publikumsliebling zu holen (Olic), oder eben nicht zum Arzt der Roten zu gehen wenn man selbst einen hat (Müller-Wohlfart). Oder ganz simpel eben nicht zur Untermiete in deren Stadion zu spielen.
    Ich versteh schon dass das viele als übertrieben ansehen. Aber ist das nicht genau das was er eigentlich meint? Sich klar und auf allen Ebenen von den Roten distanzieren? Deren Erfolg aufhalten und schwächen wirste so oder so nicht schaffen...
     
  14. ICFPFALZ

    ICFPFALZ Löwe

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    Der erste Verein mit Abstand der dieses frisches Kapital bekäme, wären die Roten. Die China Sponsoren stehen jetzt schon bereit.
     
  15. IMMORTAL1860

    IMMORTAL1860 Moderator
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    Ich fand den von tsvmarc zitierten Beitrag von User Löwenkenner gut, ich sehe den Fall von 50+1 ebenfalls als die einzige Chance, dieser Vormachtstellung der Roten in der Liga ein Ende zu setzen, die ist ja echt Kotzlangweilig und die, die im Geld eh schon schwimmen, werden immer noch reicher. Auch der Internationale Gedanke ist gut und deckt sich mit meiner Ansicht, weil es da um Geld und Plätze für die Liga geht, was widerrum an die Klubs ausgeschüttet werden kann.

    Ich bin einfach der Anschauung bzw hab ich das Rechtsverständnis, das ein Klub selbst entscheiden können muss ob er Anteile an seiner Fußballfirma verkäufen möchte, wie viel oder eben nicht. Das mit einer Verbandsregel vorzuschreiben, wo dann bei eingen doch Ausnahmen gemacht werden, halt ich für totalen Quatsch und auch für einen Skandal. Das ist für mich Wettbewerbsverzerrung.

    Die Vereine hinter den Firmen haben auch beim Wegfall der 50+1 die Möglichkeit, sich über ihre Satzung zu schützen bzw das demokratisch Abzuwickeln, mit einem Zustimmungsprozentsatz der Mitglieder bei Verkauf von Anteilen.

    Die Gefahr geht natürlich mit dem Fall von 50+1 Hand in Hand, da die Mehrheit der Aktien erworben werden kann mit Stimmberechtigung, aber ganz ehrlich: Was ist schlecht daran? Ich kann bei den genannten Beispielen nichts schlechtes erkennen was der Verkauf gebracht haben soll, ganz im Gegenteil. Beide Dauergast in der CL, Dauergast im Meisterschaftsrennen, volle Stadien und geile Spieler.

    Seh ich überhaupt nicht, weil ich mir nicht vorstellen kann das sich die zu Audi,Telekom,Adidas und Allianz, noch weitere Komplementäre ins Boot holen wollen bzw auch garnicht nötig haben.
    Sponsoring ist natürlich immer möglich, aber hat ja auch nix mit 50+1 zu tun, dafür gäbe es immer die Möglichkeit.

    Ein Beitrag der mir sehr gut gefallen hat- weil er meine Meinung 1:1 widerspiegelt, nicht nur auf Fußball bezogen, wenn man etwas weiter denkt, sondern allgemein Gesellschaftlich auf viele Themen zutrifft - kam von User DerSultanVonGiesing:

    „Oh mei!
    Ein Büchlein für die Seelen der Ewiggestrigen und Traditionalisten.
    Jungs, die Welt hat sich verändert, ändert sich weiter. Schon Stillstand ist Rückschritt.
    Aber Rückschritt ist Selbstmord.
    Im 19. Jahrhundert gab es überwiegend Landwirtschaft. Dann kam die Industrialisierung.
    Danach die Computer und die Dienstleistungsgesellschaft. Dann die Globalisierung. Jetzt stehen wir vor der Digitalisierung.

    Berufe, Milieus sind weg gebrochen. Stadtteile haben sich verändert. Manche Städte, ja ganze Landstriche sind verarmt, weil sie die Zeichen der Zeit nicht erkannt haben.

    Ja, auch der Fußball hat sich verändert.
    Stadtteilvereine sind, bis auf ganz ganz wenige, verschwunden oder kämpfen ums Überleben.
    Der Fußball, wie viele ihn gerne hätten, hat seit Einführung des Profitums seine "Unschuld" verloren. Die Profiabteilungen der Vereine sind Firmen geworden, sprich Kapitalgesellschaften.
    Fußball wurde zum Beruf und zu einem Wirtschaftszweig, der Milliarden umsetzt.
    Die Spieler der Verein kommen heute nicht mehr aus dem Stadtteil, der Stadt oder dem Umland;
    sie kommen aus der ganzen Welt.
    Und diese Spieler wollen Geld verdienen, möglichst viel Geld.
    Da speilt keiner mehr um eine Brotzeit oder um eine Couch vom Gönner Möbelhaus.

    Fußball ist Unterhaltung, ist zum Event geworden. Was noch vor 50 Jahren eine Ablenkung, vielleicht die einzige, für Arbeiter war, ist heute eine Veranstaltung für Kinder, Frauen, Teens und Twens und für Leute, die niemals selbst Fußball gespielt haben.

    Man kann das Rad nicht mehr zurück drehen, wie auch. Entweder man arrangiert sich mit den Gegebenheiten, mit der Realität, oder man verschwindet "vom Markt"!
    Da helfen auch keine sentimentalen Bücher oder die "Party" in der Westkurve“

    https://www.dieblaue24.com/comments/share/1011590
     
  16. bla1860

    bla1860 Junglöwe

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    @IMMORTAL1860

    Bin jetzt zu faul den kompletten Beitrag aufzubröseln.

    Aber kurz hierzu:

    https://www.ran.de/fussball/bundesliga/bildergalerien/so-schadeten-investoren-ihren-vereinen

    Sind natürlich Extrembeispiele.
    Genau so wie es PSG, City und Chelsea in die andere Richtung sind.

    Aber es zeigt halt schon was theoretisch alles passieren kann.
    Und je mehr Investoren es im Fußball gibt, desto mehr solcher Fälle wird es logischerweise auch geben.

    Btw "lustig", dass Hasan Ismaik da mit aufgeführt wird..
     
  17. ICFPFALZ

    ICFPFALZ Löwe

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    "Seh ich überhaupt nicht, weil ich mir nicht vorstellen kann das sich die zu Audi,Telekom,Adidas und Allianz, nochweitere Komplementäre ins Boot holenwollen bzw auch garnicht nötig haben."
    Nur noch kurz zu Rot:
    Um auf Augenhöhe mit E,F und GB fehlen 200 Millionen. Mit Büros in Shanghai und NY spielt man Global d.h. man ist Interessant für Sponsoren und Investoren und die stehen schon bereit.:sunglasses:

    Egal nun zu 60 und dem Event Fußball.
    Jedes Event geht einmal zu Ende und wird durch ein neues Besseres, Anderes aber vorallem Größeres ersetzt. Und wenn ich das nicht mehr will schau ich mir lieber wieder nur ein Fußballspiel an.
    Warum? Weil wir FCK vs. 60 lieber sehen als das utopische Event Real vs. 60.
    Wir sind sicherlich da eine Minderheit aber damit können wir gut leben.
    Übrigens FC Saarbrücken vs. FC Homburg da gibt's auch mal schnell 12000 peoples und die machen ein Saarderby zum regionalen Event.:sunglasses:.
     
    #17 ICFPFALZ, 19. März 2018
    Zuletzt bearbeitet: 19. März 2018
  18. Einfach nur Fan

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    Nachfolgender Kommentar wurde vom User truderinga am 31.3.18 gepostet:

    "truderinga am 31.03.2018

    Ich wurde zuletzt mehrmals bzgl. meiner Meinung / Stellung zu Hasan Ismaik (HI) gefragt. Daher:


    Mir ist HI als Person im Prinzip relativ egal, ich könnte auch mit jedem anderen Investor oder auch keinem Investor leben (allerdings hypothetisch, da nun mal einer da ist), aber ich sehe schon, dass HI in den letzten Jahren mehr als alle anderen sog. Vereinsvertreter oder auch sonstige Funktionäre und Angestellten geleistet hat. Für viele ist es einfach eine Selbstverständlichkeit, dass immer wieder Löcher in Millionenhöhe gestopft wurden, obwohl dazu keine vertragliche Verpflichtung bestand und derjenige auch noch immer wieder persönlich beschimpft und angegangen wurde – ich sehe das nicht als Selbstverständlichkeit an. Ich bin aber auch kein Freund von auf Teufel komm raus Millionen Schulden aufnehmen, schon gar nicht in den Regionen, in denen wir uns jetzt tummeln und wo das auch nicht nötig ist. Soviel dazu.


    ABER:


    Ich finde es nur noch unglaublich, wie hier immer wieder die Dinge einfach so hingedreht werden, wie es gerade am besten passt.


    Wenn bei den Wahlen angeblich ja „nur“ e.V. Gremien neu besetzt werden und das so gar nichts mit Profifußball und KGaA zu tun hat – welche erfolgreiche Politik wird dann hier diesen Funktionären zugeschrieben? Hier geht es doch bei dem Verständnis von „Erfolg“ v.a. um die beiden Tatsachen: Wir spielen wieder im Grünwalderstraße und wir sind wieder (scheinbar) sportlich erfolgreich – das das allerdings in einer Liga passiert, in der wir auch schon vorher mit wesentlich weniger Aufwand erfolgreich waren, wird wie so vieles einfach unter den Tisch fallen gelassen.


    „Schuld“, dass man dieses, seit Jahren durch das Sprachrohr (Ultras) dieser Vereinsvertreter proklamierte, Ziel Grünwalderstraße „erreicht hat“ (wiederspricht sich schon wieder selber) soll der Investor sein, den man ebenso schon seit längerem öffentlich zum Teufel wünscht (Hasan verpiss Dich).


    Diesem werden nun die gesamten Entwicklungen der letzten Jahre alleine vorgeworfen, obwohl er bis Herbst 2017 eben nicht sonderlich in die Vereinspolitik eingegriffen hat, sondern die jeweiligen Verantwortlichen in der KGaA immer hat machen lassen und lediglich 2x jährlich für den Ausgleich der Misswirtschaft aufgekommen ist – gegen seinen erklärten Willen! Aber dafür, dass es weiter geht. Er hat lediglich immer wieder seinen Unmut über diese Situationen geäußert, was ihm aus meiner Sicht auch zusteht.


    HI wird u.a. vorgeworfen, er hätte „uns“ kein Stadion gebaut – ich kenne keinen, der es in den letzten Jahren zumindest annähernd so ernsthaft versucht hätte (hat zumindest mehrere persönliche Termine beim Oberbürgermeister diesbezüglich erwirkt) und zwar nach meinem Empfinden absolut als Einzelkämpfer, obwohl dies wohl in allererster Linie auch eine Sache des Vereins sein sollte, hier als Münchner Verein mit Münchner Funktionären gemeinsam bei der Planung für die Zukunft der Spielstätte mitzuwirken. Zumindest habe ich von Seiten des Vereins keinerlei Unterstützungsversuche für dieses Vorhaben wahrgenommen – kein Wunder, war doch das öffentlich immer wieder proklamierte Ziel eines Großteils dieser Funktionäre das Grünwalderstadion, für das man sogar eigens einen Verein im Verein gegründet hat, dessen ehemaliger Vorsitzender jetzt Verwaltungsratvorsitzender ist.


    Um dieses Ziel (Grünwalderstadion) zu erreichen gab es nur eine Möglichkeit: Raus aus dem Profisport, weil nur so überhaupt eine Chance bestand, aus den Arenaverträgen rauszukommen!


    Hierzu hätte allerdings auch ein Abstieg aus der 2. Liga nicht gereicht, weshalb man vorsorglich schon mal einen Insolvenzspezialisten (bereits vor dem sportlichen Abstieg) auf e.V. Seite eingestellt hat um in dem Falle, dass HI die 3. Liga doch möglich gemacht hätte, vorbereitet zu sein für einen alternativen Weg. Wohlwissend, dass die 3. Liga nur mit einer weiteren massiven Neuverschuldung hätte gestemmt werden können (Lizenz, neue Spieler, neuer Trainer, weiterhin AA), gegen die man sich jetzt einerseits heftig wehrt aber andererseits diese „Nicht-Neuverschuldung“ HI ebenfalls scheinheilig vorwirft („4“), obwohl das genau das gewünschte Szenario dieser Gruppe war. Praktisch, wenn man immer alle Schuld (im wahrsten Sinne des Wortes) beim Investor abladen kann um hier Stimmung bei den Fans gegen diesen zu machen, will man diesen doch ebenso ganz offen kommuniziert „loswerden“.


    Man wirft ihm auch vor 20 Millionen (stimmt diese Summe?) „versenkt“ zu haben, obwohl ein Großteil dieser Gelder einfach nur ganz normal für Neuverpflichtungen, Gehälter und erneut strukturelle Defizite gegeben wurde, die von allen Seiten bejubelt und überwiegend von den jeweils amtierenden Funktionären und Trainern (Runjaic, Eichin, Pereira…) gecastet und eingestellt wurden (Aigner, Olic, Boenisch, Ba, Gytkjaer usw.) – praktisch, dass da auch zwei, drei Spieler dabei waren (Ribamar, Boya), die als Perspektivspieler eingestellt wurden und auf HI und dessen Umfeld zurückgehen, an denen man jetzt die gesamte Misere festmachen kann (obwohl die praktisch nie gespielt haben) – hier lagen sicher auch von HI Fehler vor, ebenso wie in so manchen Personalentscheidungen in und um die KGaA, aber das war sicher nicht der alleinige Grund für den Absturz! "Versenkt" wurde das Geld auch erst durch den Abstieg, davor war ein Gegenwert durch die Spieler da. "Versenkt" wurden diese Gelder daher wohl eher von denjenigen, die sich diesen Abstieg gewünscht hatten. Teilweise wurde dieser Wunsch ja von einigen hier sogar offen kommuniziert!


    Über allem steht immer die Frage: Cui bono? Hier werden seit Monaten die vielen existierenden Aussagen zu den Vorgängen vor, während und nach dem sportlichen Abstieg (Spieler, Ayre, Casalette z.B. zu den Vorgängen auf dem Meeting nach dem Abstieg, HI selber) ignoriert oder als Lügen abgetan – obwohl nicht eine echte Dementierung von Seiten der e.V. Funktionäre vorliegt – möglicherweise, weil man sich dadurch angreifbar machen würde? Man schweigt lieber alles tot, duckt sich weg – läuft es doch gerade so, wie man sich das seit Jahren ausgedacht und subtil vorbereitet hatte. Es braucht nur einen kleinen Hauch von Menschenverstand und die Beantwortung der Frage „cui bono?“, sowie etwas Aufmerksamkeit bei der Betrachtung der Aussagen, die in den letzten Monaten getroffen wurden (und niemals dementiert wurden), um sich ein Bild von den Geschehnissen des letzten Jahres zu machen.


    Das die Gruppe, die in diese Vorgänge und Pläne seit Jahren verstrickt ist und diese vorangetrieben hat, dies totschweigt und die Schuld lauthals (Beleidigungen, Gesänge) der „Gegenseite“ in die Schuhe schiebt, um möglichst viel von sich abzulenken, ist klar.


    Jeder „normale“ Fan, ob Mitglied oder nicht, dem es nur darum geht, dass dieser momentane, schmerzhafte Gang durch den Amateurfußball möglichst bald beendet wird und 60 wieder zumindest dorthin zurückkehrt, wo es hergekommen ist (2. Liga), der kann solche Machenschaften nicht weiter dulden, zumal sie alle Zukunftsperspektiven über die 3. Liga hinaus, verbauen. Daher kann es nur einen gemeinsamen Weg zwischen HI (der derzeit alternativlos ist) und dem Verein geben, mit Vertretern, die sich auch klar und deutlich zu diesem Weg bekennen.


    Meine Meinung, frohe Ostern allen.



    Noch eines hinterher:


    es wird hier ja immer wieder die Karte ausgespielt: "der e.V. hat doch gar nichts mit der KGaA zu tun" vs. "nur dank des e.V. läuft jetzt alles super" - offensichtlich dann doch ein Widerspruch in sich.


    Meine Meinung / Lösung: der e.V. sollte sich tatsächlich in erster Linie um die Belange der e.V. Abteilungen kümmern, daher sollten im Verwaltungsrat auch überwiegend Personen aus diesen Abteilungen, gemischt mit Funktionären, die auf Grund spezieller Kenntnisse (Vereinsrecht, Steuern etc.) sitzen, hier herrscht im Moment ein Missverhältnis zugunsten Fussball, besetzt mit Leuten, die jetzt auch noch nicht wirklich entsprechende Kompetenzen vorweisen können. Da aber die Mitgliederversammlung überwiegend von Fußballern besucht wird, ist diese Besetzung natürlich auch nachzuvollziehen.


    Lösung: der e.V., über den Beirat ja auch Mitgesellschafter der KGaA und damit natürlich auch mit Mitbestimmungsrechten (zuletzt über 50+1) ausgestattet ist, sollte in Entscheidungsfragen insofern das letzte Wort (50+1) haben, als dass es Vorschläge des Aufsichtsrates und des Hauptgesellschafters in letzter Instanz ablehnen kann, aber nicht eigene Vorschläge einbringen und Strategien (z.B. was Spielstätte, Geschäftsführer, Finanzen etc.) der KGaA entwickeln und umsetzen kann, da er (der Verwaltungsrat) dafür schlicht nicht vorgesehen ist. Das sollte alleine Aufgabe der KGaA - "Profis" sein, die dafür auch bezahlt werden.


    Konsequenz wäre, dass man sich auf der einen Seite immer einigen müsste, um Entscheidungen z.B. bzgl. Geschäftsführer, Kapitalaufnahme, Stadionfrage etc. umzusetzen (auch wenn es mal etwas länger dauert), zum anderen die Schuld nicht auf den jeweilig Anderen schieben kann und zuletzt der e.V., vertreten durch den Präsidenten, zumindest ganz klar darlegen muss, warum eine Entscheidung der KGaA abgelehnt wurde. Dann muss das Thema halt neu aufgerollt und bearbeitet werden. Das würde zu deutlich mehr Transparenz und Vertrauen auf beiden Seiten führen und Alleingänge einer Seite wie letztes Jahr von HI und dieses Jahr vom e.V. (der dafür nicht zuständig ist!) verhindern.


    Denkt mal drüber nach.



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  19. IMMORTAL1860

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