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Ansatz eines neuen 60

Dieses Thema im Forum "Die Funktionäre" wurde erstellt von LöwegehtinRente, 5. Juli 2019.

  1. LöwegehtinRente

    Registriert seit:
    2. Juli 2019
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    Nachdem ja immer wieder behauptet wird, dass die Anhänger des Profifußballs keine Lösungen hätten, möchte ich hier einmal das Gegenteil beweisen. Daher an dieser Stelle einen Ansatz für ein Konzept:

    1. Erfolg ist nur dann möglich, wenn Ruhe in der KGaA ist. Es ist erkennbar, dass die jetzige Führung des e.V. das Vertrauen des Investors nachhaltig beeinträchtigt hat. Unter diesen Umständen ist keine fruchtbare Zusammenarbeit möglich. Daher müssen neue Akteure diese Zusammenarbeit suchen und in einen Dialog mit dem Investor treten. Das heißt nicht zu allem ja und amen zu sagen, aber das bedeutet, dass man a) den Investor als Person den nötigen Respekt entgegenbringt und b) konstruktiv verhandelt und zunächst einmal eine gemeinsame Lösung sucht.

    2. Es braucht ein nachhaltiges Konzept, in welcher Spielstätte der TSV seine Heimspiele in Zukunft austragen soll? Einen kostengünstigen Ansatz habe ich ja bereits mit den sogenannten temporären Stadion vorgelegt, mit dem man in sehr kurzer Zeit und kostengünstig eine Alternative schaffen kann. Das würde zumindest Zeit geben um eine bessere Lösung zu finden und zudem die Kosten schonen und die Ertragssituation verbessern, da man hier die Vermarktung alleine übernehmen kann und dementsprechend auch die Rechteverwertung. Einen renommierten Anbieter gibt es in der Schweiz, der auch nachweisen kann, entsprechende Projekte bereits durchgeführt zu haben. Nach anderen Alternative z.B. mit Haching könnte man zumindest einmal verhandeln, da hier Kosteneinsparungen aufgrund von Synergieeffekten zu erwarten wären- der Präsident wäre meiner Ansicht nach hierfür durchaus zu gewinnen, da auch er (z.B. über den schnelleren Ausbau des Stadions) profitieren würde. Eine langfristige Lösung könnte dann in Ruhe vorbereitet werden. Klar ist, dass aufgrund fehlender Parkmöglichkeiten, der Sicherheitslage, des Lärmschutzes etc. das GWS keine zukunftstragende Alternative sein kann, was die Machbarkeitsstudie nach derzeitigem Stand wohl auch so bestätigen wird.

    3. Die Kernkompetenz von 60 war schon immer die Jugendarbeit. Hier brauchen wir zunächst einmal qualifiziertes Personal und verbesserte Trainingsmöglichkeiten. Dazu sollte eine eigene Firma als Träger gegründet werden, die sich ausschließlich um diese Belange kümmert - vielleicht sogar als Aktiengesellschaft? Damit wäre es möglich Fans und Investoren ins Boot zu holen und signifikante Gelder einzutreiben, mit denen dann gezielt die oben genannten Maßnahmen umgesetzt werden könnten. Zusätzlich kann über die Rechteverwertung z.B. Trikotsponsoring, Bandenwerbung, eigene Fanartikel Geld eingeworben werden.

    4. Wir sind derzeit ein Ausbildungsverein wie man an den namhaften Abgängen (Bender, Neuhaus etc.) erkennen kann. Dazu brauchen wir ein Portfolio Konzept, um diese kompensieren zu können. Das Konzept sieht grob gesagt so aus, dass gezielt Spieler in allen Spielerzyklen vorgehalten werden. z.B. Spielerkategorie A- neue Spieler, in die noch investiert werden muss, die aber Perspektive haben, B- schon etwas etabliertere Spieler, die auf dem Weg nach oben sind, die über kleinere Einsatzzeiten Spielpraxis verliehen werden soll. C- Spieler- die starke Fortschritte machen und in den Kader aktiv eingebaut werden sollen. D-Spieler - Spieler die in Richtung ihres Leistungshochs unterwegs sind, das ist die Kategorie Stammspieler. E-Spieler, die auf dem Höhepunkt sind oder diesen schon überschritten haben, aber leistungsmäßig noch voll dabei sind- auch potentielle Stammspieler. Dann folgen noch Kategorien, die langsam an das Karriereende reichen. Anschließend Prüfung, ob jemand für weitere Vereinsarbeit geeignet ist (z.B. Wissenstransfer als Trainer)?

    5. Einbindung von verdienten Spielern, Trainern etc. z.B als sportlicher Beirat, um Fußballkompetenz in den Verein zu bekommen!

    6. Kooperation mit keineren Vereinen in der Region, um z.B. Talente frühzeitig zu erkennen und fördern zu können. Die kleinen Vereine müssen natürlich auch profitieren z.B. über Hilfe beim Training: Ehemalige 60er Spieler, die ins Trainergeschäft einsteigen wollen, können sich dort bewähren, das bringt dann auch mehr Jugendliche in die kleinen Vereine und stärkt deren Kompetenz etc.

    7.Aktive Zusammenarbeit mit Schulen - z.B. aktive Spieler schauen vorbei etc.

    8. Eigenes Programm in Zusammenarbeit mit Bildungsinstituten, wo sich Spieler, Manager, Fans etc. weiterbilden können z.B. als Eventmanager, Kassenwart, Medienmitarbeiter und das mit Inhalten des Vereins etc.

    Das nur als Ansätze, wie das Ganze gestaltet werden könnte!