RLB 2017/18

Dieses Thema im Forum "Profis" wurde erstellt von babablue, 16. Juli 2017.

  1. babablue

    babablue Kleinlöwe

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    Erfolgreich sein !!!
    EINMAL LÖWE, IMMER LÖWE !!!
     
  2. babablue

    babablue Kleinlöwe

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    hab mich sehr gefreut über das 4:1 gegen Memmingen!
    sags so wie dani, eins von vielen spielen die noch vor uns liegen !!!
    hab tolles gesehen, aber auch schatten........
    steigerungsfähig sind wir LÖWEN auf jedenfall !!!
     
  3. tomandcherry

    tomandcherry Junglöwe

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    Wird m.E. keinesfalls "ein Selbstläufer".

    So schön einerseits ein 4:1-Saisonauftakt auch ist - noch dazu auswärts - aber man darf nicht vergessen, dass sich die Mannschaft erst einspielen muss. Die Vorbereitung konnte ebenfalls nicht komplett sorgenfrei absolviert werden. Dazu gab's zuviel Unruhe rund um den Verein.

    Andere Mannschaften werden sich ebenfalls berechtigte Hoffnungen auf den Spitzenplatz machen, z.B. BUYern II oder Schweinfurt. Und selbst wenn wir uns den Platz an der Sonne sichern sollten, muss erst eine Aufstiegsrelegation gegen den Spitzenreiter einer anderen RL überstanden werden.

    So weit sind wir jedoch noch lange nicht und mir persönlich wären halbwegs ansehnliche Spiele mit möglichst vielen Dreiern erstmal wichtiger, als das relativ schwer zu erreichende Saisonziel "Aufstieg".

    Biero und seine Jungs brauchen Zeit. Wir Fans müssen Geduld haben und dürfen die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen, indem wir zu schnell zu viel einfordern. Immer einen Schritt nach dem anderen, immer ein Spiel nach dem anderen. Erstmal 40 Punkte holen - das schreibe ich seit x Jahren vor jeder Saison - und dann kann man sich ggfs. neue Ziele stecken.

    Der Doppel-Abstieg war schlimm genug. Lasst uns jetzt nicht wieder durch Hektik und Ungeduld einen immens wichtigen Neuaufbau gefährden.
     
  4. WeissbierWaldi

    WeissbierWaldi Junglöwe

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    Na ja, aufsteigen wär wohl nicht verkehrt um sich dann meinetwegen 2 Jahre zu stabilisieren.

    Viel wichtiger sind unsere Funktionäre und Geldgeber daß die mal nur halb so vernünftig arbeiten wie der Biero. So daß man mal ohne Angst vor unwägbarkeiten in die Zukunft sehen kann.

    Dann spielen ein paar jahre mehr oder weniger keine Rolle mehr
     
  5. tomandcherry

    tomandcherry Junglöwe

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    @WeißbierWaldi

    Wenn's mit dem Aufstieg 2018 klappen sollte, hat sicherlich kein Löwen-Fan was dagegen. Ich übrigens auch nicht. :wink:

    Was ich mit meinem vorherigen Beitrag eigentlich gemeint habe: Wir alle, also Fans beider Seiten (e.V.ler und Ismaik-Unterstützer), sollten keine "Wunderdinge" von Biero erwarten. Der macht sowieso einen Super-Job und muss sich schier zerreißen, damit er die Mannschaft einigermaßen gut einstellt. An ihm liegt's am Allerwenigsten, wenn es nicht sofort "to the top" (Würg...) gehen sollte.

    Eines der gravierendsten Probleme der Vergangenheit bei 60 war die extreme Ungeduld und die daraus resultierenden unüberlegten und hektischen Entscheidungen, die sich sehr häufig (eigentlich immer...) rückwirkend betrachtet als vollkommen falsch herausgestellt haben.

    Diese Fehler sollte man zukünftig tunlichst vermeiden. Das wäre dann schon eine gute Basis für die nähere Zukunft.
     
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  6. Snoopy.

    Snoopy. Junglöwe

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    Wenn Biero keine "Wunderdinge" vollbringt und den Aufstieg nicht schafft, dann ist wohl Reisinger, Schmid, Sitzberger, Drees, Beer daran Schuld, weil die haben ja in der Transferphase lieber mit Ismaik um was auch immer gestritten anstelle einen Millionenkader zusammenzustellen für "we got to the top" bis ... wohin auch immer.


    Edit: und natürlich das Grünwalder, weil Aufsteigen würde nur in der AllianzArena gehen.
    ###
     
  7. Bauerngirgel

    Bauerngirgel Kleinlöwe

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    Prügelt mich meinetwegen, aber meiner Meinung nach kommt für uns eine Konsolidierung in der RLB besser als eine in der 3. Liga:
    • Geringere Kosten - die bundesweiten Auswärtsfahrten kommen richtig teuer und strengen an. Ich zweifle: Könnten die Mehreinnahmen in der 3. Liga (Fernsehgelder) das aufwiegen? Die Zuschauereinnahmen werden bei vollem GWS eh mehr oder weniger gleich bleiben (angesichts der geschmalzenen Preise heute könnte 60 bei einem Aufstieg nur unwesentlich höhere Preise aufrufen) und auch die Sponsorensuche wird in Liga 3 nicht viel leichter als jetzt.
    • Attraktivere Gegner - Memmingen, Bayern II oder Bayreuth sind allemal lockender als Großaspach oder Lotte.
    • Konsolidierung unter Aufsicht des BFV statt der DFL
    Von mir aus so lang RLB, bis die Verhältnisse in der KGaA geklärt sind, ein realistischer Finanzplan vorliegt und die Fans endlich wieder an einem Strang ziehen. Und wenn dann der sportliche Wiederaufstieg in höhere Gefilde gelingt, fangen wir an, über Stadien zu reden.
     
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  8. tomandcherry

    tomandcherry Junglöwe

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    Tja, da fangen die vernünftigen Fans - so wie Du, ich und ein, zwei Handvoll weitere - an, über Stadien zu reden.

    Die Allermeisten haben doch bis jetzt noch nicht verstanden, dass der Auszug aus der Arena sozusagen "alternativlos" (blödes Wort...) war. Mal ganz provokativ - geht jetzt nicht an Dich, sondern an diese ganzen "G'scheiderl" da draußen - gefragt: Wie wären denn die Heimspiele gegen - willkürlich genannt - Unterföhring, Buchbach, Schalding-Heining, Garching... - vom Publikum angenommen worden? Ähnlich euphorisch wie die "Zweitliga-Spitzenbegegnungen gegen Sandhausen, Aue oder Heidenheim"? Wo sich dann 15.000 Unentwegte in einer 77.000 Zuschauer fassenden CL-tauglichen Arena einen abfeiern, wenn am Ende ein glückliches Unentschieden rausspringt?

    Aufgrund der Tatsache, dass man keine echten Vergleichszahlen AA-Verbleib vs. GWS-Rückkehr kennt - und wohl auch niemals offizielll erfahren wird - basieren natürlich sämtliche Fan-Aussagen, welches Stadion "die wirtschaftlich bessere Alternative ist" auf rein subjektivem Empfinden. Weniger Zuschauerkapazität bedeutet für mich im Umkehrschluss nicht, dass pro Spiel automatisch weniger verdient wird. Es ist halt eine "Einnahmen-Ausgaben-Überschußrechnung" (vereinfacht ausgedrückt). Wobei ich dem Interims-GF Fauser schon mehr betriebswirtschaftliche Kennzahlen-Analyse zutraue, als 99 % der auf "dieblaue24" kommentierenden User.

    Man muss auch davon ausgehen, dass ein hoher Auslastungsgrad im GWS das generelle Interesse an einem Stadionbesuch befeuert und somit auch als zusätzliche, kostenlose Werbemaßnahme angesehen werden kann. Während Spiele in einer nur zu einem Fünftel oder Viertel gefüllten AA den gegenteiligen Effekt bewirken würden. Stichwort: "Stimmung".

    Wann war es in der Arena bei Löwen-Spielen wirklich voll und die Stimmung gut? Immer dann, wenn alle entscheidenden Faktoren zusammengekommen sind, also Anlass (z.B. Pokal oder Relegation), Gegner (der viele Auswärtsfans mitbringt), Jahreszeit (im Herbst/Winter tendenziell weniger), Tabellensituation. Und deshalb musste man im Normalfalll davon ausgehen, dass ein Pokalspiel gegen Dortmund oder ein Abstiegsrelegationsspiel gegen Kiel oder Regensburg deutlich mehr Zuschauer anlockt, als ein normales Ligaspiel gegen Sandhausen oder Aue. Das wollen die "Statistiker", die uns einen "xx.000 in der Saison soundso" verkaufen wollen, jedoch nicht akzeptieren.

    Die "Verknappung des Guts 1860-Heimspiel" wird sicherlich für gehörigen Wirbel sorgen. Tut es jetzt schon. Aber die mittelfristigen Auswirkungen werden m.E. deutlich positiv sein, wenn ich nur an die Atmosphäre in einem Hexenkessel GWS denke. Oder das zusätzliche Plus an Motivation für die Jungs mit dem weiß-blauen Trikot und dem Löwen drauf. Und wenn sich alles halbwegs gut entwickelt und die Mannschaft möglicherweise unter den ersten Drei, Vier der Tabelle bleibt, dann wird auch die Suche nach Sponsoren, Geldgebern, Investoren (?) einfacher werden. Denn in einem Stadion mit überragender Fußballstimmung wird wohl eher mal die Brieftasche geöffnet, als in einer riesigen Arena, bei der man genau weiß, dass die Heimmannschaft nur zur Miete spielt und der Vermieter ein in allen Belangen attraktiveres Produkt anbieten kann.

    Wir müssen uns für's erste damit abfinden, dass Profi-Fußball zumindest eine Saison lang ohne den TSV 1860 München stattfinden wird. Das ist einerseits bedauerlich, aufgrund der Versäumnisse und Fehler der Vergangenheit jedoch eine m.M. nach heilsame Erfahrung. Zurück auf dem harten Boden der Realität. Weg von überzogenen und nicht mal ansatzweise haltbaren Versprechungen vom Bundesliga-Aufstieg, Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb, Augenhöhe mit Barca und einem 50.000 Zuschauer-Stadion.

    Wenn man die Zeit, die man nun zwangsläufig erstmal in der 4. Liga verbringen muss, gut und effizient nutzen kann, dann sollte es mittelfristig (also innerhalb von drei bis fünf Jahren) durchaus möglich sein, sich zumindest wieder bis in die 2. Liga raufzuarbeiten. Wenn man jedoch aus den Fehlern der Vergangenheit nichts lernt bzw. nichts lernen will, dann wird's auch im GWS irgendwann wieder ziemlich leer sein und selbst der Aufstieg in die 3. Liga so weit weg, wie 60 München vom Champions League-Gewinn.

    In diesem Sinne: AUF DIE LÖWEN!
     
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